Schneidebrett aus Massivholz selber machen: Materialien und Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schneidebrett aus Massivholz selber machen: Materialien und Anleitung

Ein eigenes Schneidebrett aus Massivholz selber machen ist ein lohnendes DIY-Projekt. Ziel ist ein langlebiges, funktionales Brett, das in Küche und Alltag hält, was es verspricht.

In dieser Holzarbeiten Anleitung führen wir Sie von der Materialwahl bis zur Oberflächenbehandlung. Die Anleitung kombiniert bewährte Praxisberichte und Produktempfehlungen wie Blockware, D3/D2 Holzleime und Leinöl-Firnis.

Ein Massivholz-Schneidebrett bringt natürliche Ästhetik und hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Messern. Besonders Stirnholzvarianten bieten zusätzliche Robustheit gegen Schnittspuren.

Für Heimwerker in Deutschland sind Materialien wie Blockware, Soudal PRO 30D D3 Holzleim und OLI-NATURA Leinöl-Firnis gut verfügbar. Diese Ressourcen machen das DIY Schneidebrett für Einsteiger wie Fortgeschrittene realisierbar.

Im weiteren Verlauf vertiefen wir Materialien und Anleitung, Upcycling Holz Ideen sowie nachhaltige DIY-Projekte. Praktische Hinweise und Workshop-Tipps helfen, die Techniken sicher zu lernen.

Schneidebrett aus Massivholz selber machen: Materialien und Anleitung

A beautifully crafted solid wood cutting board, showcasing rich grain patterns and a smooth finish, is prominently displayed in the foreground. Surrounding the cutting board are essential materials for making it: a well-worn wooden workbench, tools like a chisel and a sander, and wood shavings scattered around. In the middle ground, a soft light illuminates the scene, creating warm tones that highlight the texture of the wood. The background features a tidy workshop with shelves filled with woodworking supplies and a window allowing natural sunlight to stream in, adding a cozy, inviting atmosphere. The composition is shot from a slightly elevated angle, simulating a magazine cover style, emphasizing the craftsmanship involved in making a homemade cutting board.

Dieses Projekt zeigt, wie Sie ein stabiles, gut nutzbares Brett bauen. Die Holzarbeiten Anleitung konzentriert sich auf saubere Fugen, plan geschliffene Flächen und eine lebensmittelechte Versiegelung. Wer ein DIY Schneidebrett plant, sollte früh Größe, Dicke und Technik festlegen.

Übersicht der Projektziele

Ziel ist ein langlebiges Brett mit hoher Widerstandsfähigkeit gegen Schnittspuren. Die Stirnholz-Technik erhöht die Haltbarkeit. Sauber verleimte Stöße, präzises Hobeln und gutes Finish sind entscheidend.

Ein weiterer Zweck ist, Restholz sinnvoll zu nutzen. Kreative Bastelideen helfen, Muster zu gestalten und Materialverschwendung zu reduzieren.

Welche Endgröße und Dicke sind üblich für ein Massivholz-Schneidebrett

Gängige Dicken liegen zwischen 25 und 45 mm. Typische Maße reichen von 200×300 mm bis 400×600 mm. Für Stirnholzbretter sind 30–40 mm empfehlenswert, um die nötige Stabilität zu erreichen.

Ergonomie spielt eine Rolle: Kleine Bretter eignen sich zum Servieren, größere für die Zubereitung. Randradien und Saftrillen verbessern die Handhabung bei regelmäßigem Gebrauch.

Unterscheidung Stirnholzbrett versus Längsholzbrett und Vor- und Nachteile

Stirnholz zeigt die Faserenden oben. Es hält Schnittspuren besser aus und wirkt härter. Deshalb nutzen Metzger und Profiküchen oft Stirnholz-Hackblöcke. Die Herstellung verlangt mehr Arbeitsschritte: zweimal verleimen, quer sägen, neu verleimen und aufwändigeres Hobeln.

Längsholz hat die Faserrichtung längs. Es ist leichter zu hobeln und für den Haushalt praktischer. Längsholzbretter lassen sich gut maschinell bearbeiten und bieten eine glatte Oberfläche fürs Schneiden.

  • Stirnholz: hohe Schnittfestigkeit, aufwändigere Herstellung.
  • Längsholz: einfache Bearbeitung, gute Alltagstauglichkeit.
  • Restholz-Option: erlaubt Muster und spart Material, beeinflusst Stärke und Optik.

Diese Holzarbeiten Anleitung bereitet Sie auf die folgenden Arbeitsschritte vor. Mit klaren Zielsetzungen und passenden Maßen gelingt das DIY Schneidebrett ohne Überraschungen.

Geeignete Holzarten für ein langlebiges Schneidebrett

Wer ein robustes Schneidebrett bauen möchte, sollte Holzarten wählen, die Härte, Pflegeleichtigkeit und Lebensmittelechtheit vereinen. In dieser Übersicht finden sich bewährte Hölzer, Tipps zur Nutzung von Restholz und Hinweise zu Pflegeverhalten und Eignung für Stirnholz- oder Längsholzbretter.

Harthölzer: Eiche, Ahorn, Walnuss, Kirsche – Eigenschaften und Eignung

Eiche, Ahorn, Walnuss und Kirsche sind klassische Wahlmöglichkeiten für solide Schneidebretter. Eiche bietet hohe Robustheit, kann aber bei offener Porung Flüssigkeit aufnehmen. Ahorn liefert eine helle, gleichmäßige Oberfläche und ist sehr schnittfest. Walnuss sorgt für dunkle Kontraste in Mustern. Kirsche punktet mit warmen Tönen und guter Bearbeitbarkeit.

Für Stirnholz-Schneidebretter sind diese Harthölzer besonders geeignet, weil die Stirnflächen eine dichte, messerfreundliche Oberfläche bilden. In Deutschland sind heimische Hölzer und Blockware leicht verfügbar, was die Materialwahl vereinfacht.

Verwendung von Restholz und Upcycling Holz Ideen

Restleisten aus alten Projekten lassen sich hervorragend verwerten. Upcycling Holz Ideen umfassen das Kombinieren von Douglasie, Lärche oder kleineren Exoten mit Eiche und Ahorn für attraktive Muster.

Wichtig ist die sorgfältige Trocknung und das Verwenden von Schreinerqualität. Unterschiedliche Härten erfordern durchdachte Anordnung, sonst können Spannungen und Verzug entstehen. Gut geplante Upcycling Holz Ideen führen zu individuellen, nachhaltigen DIY-Projekten.

Lebensmittelechtheit, Härte und Pflegeeigenschaften der Hölzer

Holz ist in der Regel lebensmittelecht, wenn es richtig behandelt wird. Empfehlenswert sind Leinöl-Firnis oder Lackleinöl zur Versiegelung. Solche Oberflächen schützen vor Feuchtigkeit und sind unbedenklich im Kontakt mit Lebensmitteln.

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Härtegrade beeinflussen, wie oft nachgeölt werden muss und wie widerstandsfähig die Oberfläche gegen Messer ist. Härtere Hölzer brauchen seltener Pflege, weiche Hölzer zeigen schneller Schnittspuren.

  • Eiche: sehr robust, auf Porung achten
  • Ahorn: hell, gleichmäßig, sehr schnittfest
  • Walnuss: dunkle Kontraste, edles Erscheinungsbild
  • Kirsche: warme Töne, gute Bearbeitbarkeit

Für nachhaltige DIY-Projekte gilt: Materialwahl, Trocknung und Oberflächenbehandlung bestimmen die Lebensdauer. Wer geeignete Holzarten Schneidebrett kombiniert mit durchdachten Upcycling Holz Ideen, erhält ein langlebiges, praktisches Ergebnis.

Benötigte Werkzeuge und Hilfsmittel für die Holzarbeiten Anleitung

Für ein sauberes DIY Schneidebrett ist die richtige Ausrüstung entscheidend. Wer Werkzeuge Schneidebrett selber machen will, sollte in präzise Maschinen und praxisnahe Hilfsmittel investieren. Kleine Werkzeuge sparen Zeit, große Maschinen liefern Genauigkeit.

Grundlegend empfiehlt sich die Kombination aus stationären und mobilen Geräten. Eine Tischkreissäge sorgt für exakte Längs- und Querschnitte. Ein Dickenhobel bringt das Brett auf gleichmäßige Stärke. Abrichthobel und Schleifgeräte erzeugen saubere Flächen und Kanten.

  1. Grundwerkzeuge

    • Tischkreissäge mit Schiebeschlitten für parallele, wiederholgenaue Schnitte.
    • Dickenhobel, zum Beispiel Modelle von Makita in Erfahrungsberichten oft gelobt.
    • Abrichthobel für planhobeln und Exzenterschleifer oder Bandschleifer zum Finish.
    • Mobiler Spänesauger für saubere Arbeitsbedingungen.
  2. Spann- und Verleimhilfen

    • Zwingen in verschiedenen Größen sichern die Leisten beim Verleimen.
    • Leimpresse für größere Formate und gleichmäßigen Druck.
    • Schiebeschlitten an der Tischkreissäge hilft beim präzisen Zuschnitt und wiederholbaren Schnitten.
  3. Fräser, Kantenfräser und Feinarbeiten

    • Einhandfräser für saubere Kanten und Wendeplatten-Kantenfräser (45°) für Fasen.
    • Saftrillenfräser für funktionale Rillen und Frässchlitten für planende Fräsarbeiten.
    • Praktische Tips: Vorrichtungen wie Hobelschlitten erleichtern das Hobeln von Stirnholz; Keile oder Heißkleber stabilisieren kleine Teile.

Sichere Arbeitsumgebung ist Pflicht. Absaugung, Schutzbrille, Gehörschutz und stabiles Schuhwerk reduzieren Risiken. Wer eine Einführung sucht, findet in Workshops wie denen von Waldbart einen guten Start für sicheres Arbeiten.

Beim Schleifen beginnt man mit groben Körnungen (80–120) und endet bei 240+. Produkte wie KAEF Schleifscheiben liefern konstante Ergebnisse. Leimreste mit feuchtem Lappen entfernen, bevor sie austrocknen.

Diese Zusammenstellung hilft beim gezielten Einkauf und zeigt, welche Werkzeuge für ein hochwertiges DIY Schneidebrett wirklich Sinn machen. Die richtige Auswahl vereinfacht den Arbeitsablauf und verbessert das Ergebnis der Holzarbeiten Anleitung.

Vorbereitung des Holzes und Zuschnitt

Bevor Sie mit dem Verleimen beginnen, prüfen Sie das Rohholz sorgfältig. Achten Sie auf Risse, starke Verwerfungen und den richtigen Trocknungsgrad. Eine durchdachte Rohholz Auswahl Schneidebrett erleichtert alle weiteren Arbeitsschritte und reduziert Nacharbeit.

Für hochwertige Schneidebretter empfiehlt sich Blockware in Schreinerqualität. Blockware Eiche liefert stabile, langlebige Leisten mit guter Härte. Wählen Sie Chargen mit gleichmäßigem Jahresringbild und möglichst wenig Splintholz.

  • Kontrolle: Prüfen Sie jede Diele auf Haarrisse und Verzug.

  • Trocknung: Mindestens kammergetrocknet oder auf 12% Restfeuchte eingestellt.

Beim Zuschnitt der Leisten ist Präzision entscheidend. Nutzen Sie eine Tischkreissäge mit Schiebeschlitten, um konstant gleiche Breiten zu erzielen. Der typische Ausgangswert liegt bei 35×35 mm, kann aber an das gewünschte Endmaß angepasst werden.

  • Planung: Legen Sie Enddicke und Anzahl der Leisten fest.

  • Vorgehen: Auf Länge schneiden erst nach dem Verleimen, wenn Stirnholz geplant ist.

Konstante Breiten erleichtern das spätere Ausrichten. Ein sauberer Zuschnitt Leisten verhindert Lücken und spart Zeit beim Hobeln.

Die Kanten jeder Leiste müssen exakt rechtwinklig sein. Abrichten mit einem Abrichthobel oder Hobelschlitten schafft die nötigen 90°-Kanten. Saubere Kanten sind die wichtigste Voraussetzung für feste Verleimungen ohne sichtbare Fugen.

  1. Erster Schritt: Eine Stirnseite planhobeln, dann die gegenüberliegende Kante fixieren.

  2. Zweiter Schritt: Bei unregelmäßigen Stärken zuerst auf Maß hobeln, dann Feinabrichten.

  3. Dritter Schritt: Letzte Kontrolle mit Winkel und Schmiege vor dem Verleimen.

Praktische Hinweise: Bei Verwendung von Restholz vergleichen Sie Dicken vor dem Einlegen. Nutzen Sie Ausgleichsleisten oder Unterlagen, um beim Verleimen eine plane Fläche zu erhalten. Entfernen Sie überschüssigen Leim sofort, damit die Oberflächen später sauber bleiben.

Verleimen und Aufbau eines Stirnholz-Schneidebretts

Der Aufbau eines Stirnholz‑Schneidebretts beginnt mit einer klaren Planung der Leistenfolge. Entscheiden Sie vorab, welche Optik das Brett später zeigen soll und welche Hölzer kombiniert werden. Kleine Fehler beim Verleimen lassen sich später schwer korrigieren.

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Warum D3/D2 Holzleim verwenden und Leimauftrag richtig durchführen

Für Küchenobjekte ist die Leimwahl entscheidend. D3 Holzleim Schneidebrett bietet erhöhten Feuchteschutz, während D2 in trockenen Umgebungen oft ausreicht. Ein Produkt wie Soudal PRO 30D ist in Werkstätten etabliert.

Tragen Sie Leim gleichmäßig auf die Verleimflächen auf. Nicht zu dünn, nicht zu dick. Überschüssigen Leim während des Pressens sofort mit einem feuchten Lappen entfernen. So sinkt der Aufwand beim Schleifen.

Leisten anordnen für Muster: Kombination von hellen und dunklen Hölzern

Ordnen Sie die Leisten vor dem Verleimen probeweise auf einer ebenen Fläche. Die Kombination von hellen und dunklen Hölzern erzeugt Tiefe und Kontrast. Achten Sie auf Maserungsrichtung und Maßgleichheit.

Denken Sie beim ersten Verleimgang an das spätere Stirnholzbild. Werden die Leisten längs verleimt, ergeben spätere Querschnitte das gewollte Muster. Upcycling Holz Ideen lassen sich so wirkungsvoll integrieren.

Pressen, quetschenden Leim entfernen und Trocknungszeiten

Nutzen Sie Zwingen oder eine Leimpresse für gleichmäßigen Druck. Verteilen Sie die Zwingen so, dass der Druck über die ganze Fläche konstant bleibt. Kontrollieren Sie die Leimfugen während des Pressens.

  • Quetschenden Leim sofort mit feuchtem Lappen abwischen.
  • Bei größeren Flächen Zwischenleisten unterlegen, um Verformungen zu vermeiden.
  • Nach dem Pressen die Ausrichtung prüfen und Korrekturen vornehmen.

Lassen Sie den Leim mindestens 24 Stunden aushärten. Temperatur und Luftfeuchte beeinflussen die Trocknungszeit. Wer das Verleimen Stirnholz professionell angeht, plant diesen Zeitraum fest ein.

Praxis zeigt: Sorgfältiges Ausrichten verhindert spätere Verzüge. Diese DIY Schneidebrett Anleitung spart Zeit und Material, wenn Arbeitsschritte genau eingehalten werden.

Querschnitt sägen, Neuverleimen und Musterung

Nach dem ersten Verleimen wird das Brett quer in Streifen gesägt, um das typische Querschnitt Stirnholz-Muster zu erhalten. Achten Sie auf die Zielstärke von 30–35 mm und verwenden Sie eine Tischkreissäge mit Schiebeschlitten oder Unterflurzugsäge für saubere Kanten.

Die frisch geschnittenen Streifen legt man mit den Stirnflächen nach oben, um das spätere Muster Schneidebrett zu planen. Durch das gezielte Drehen einzelner Riegel lassen sich wechselnde Maserungen und Kontraste erzielen.

  • Querschnitt in Streifen schneiden und Stirnflächen nach oben anordnen
  • Jedes zweite Riegel um 180° drehen für stärkeren Kontrast
  • Restholz nutzen für kreative Bastelideen und individuelle Akzente

Bei der Gestaltung sind zwei Wege üblich. Harmonische Varianten setzen ähnliche Farbtöne zusammen und erzeugen ruhige Flächen. Kontrastreiche Muster verbinden helle und dunkle Hölzer, um ein markantes Muster Schneidebrett entstehen zu lassen.

Die Neuverleimung erfolgt flächendeckend mit D3- oder D2-Leim. Zwingen gleichmäßig anlegen, überschüssigen Leim sofort abwischen und eine Aushärtezeit von rund 24 Stunden einplanen.

  1. Flächig leimen und Streifen aneinanderfügen
  2. Zwingen so setzen, dass kein Kippmoment entsteht
  3. Überschüssigen Leim entfernen und ruhen lassen

Leichte Verzüge treten häufig auf. Ausrichten mit zusätzlichem Druck oder Planlagehilfen hilft, Verzüge zu korrigieren. Anschließendes Hobeln und Schleifen gleichen Restunebenheiten aus.

Diese Holzarbeiten Anleitung berücksichtigt Praxiswissen aus der Werkstatt. Mit einfachen Vorrichtungen zur Stabilisierung gelingen auch komplexe Muster zuverlässig und in gleichbleibender Qualität.

Hobeln, Schleifen und Kantenbearbeitung

Nach dem Verleimen folgt die Feinarbeit. In diesem Abschnitt beschreibe ich die wichtigsten Schritte zum Hobeln, Schleifen und zur Kantenbearbeitung, damit das Schneidebrett plan, glatt und benutzbar wird. Praktische Tipps helfen bei typischen Problemen von Stirnholz und beim Umgang mit Werkzeugen wie Dickenhobel oder Hobelschlitten.

Planglättung

Erst grob planhobeln, dann feiner abtragen. Bei Stirnholz empfehlen sich Hobelschlitten oder selbstgebaute Schlitten, weil viele Dickenhobel Probleme mit kleinen Stirnflächen haben. Keile unterlegen und das Werkstück stabilisieren, zur Not mit etwas Heißkleber fixieren.

Mehrere langsame Durchgänge mit kleinen Abtragsmengen von rund 0,5 mm pro Zug reduzieren Rissbildung. Abrichten der Kanten mit einem Abrichthobel sorgt für saubere 90°-Flächen. Einen Dickenhobel erst einsetzen, wenn eine planliegende Unterlage vorhanden ist.

Schleifreihenfolge

Die richtige Schleifreihenfolge erhöht die Oberflächenqualität des Schneidebretts. Beginnen Sie mit Körnung 80–120, um Unebenheiten zu entfernen, und arbeiten Sie sich über 180 bis 240 für ein glattes Finish vor.

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Ein Exzenterschleifer liefert gleichmäßige Ergebnisse. Am Ende fein schleifen, damit das Holz Öl besser aufnimmt und die Oberfläche angenehm wird. Nach Hobel- oder Fräsarbeiten immer noch einmal nachschleifen.

Kanten brechen und Saftrillen

Kanten brechen für eine angenehme Haptik und weniger Splittergefahr. Einhandfräser oder Wendeplatten-Kantenfräser eignen sich gut für eine 45°-Fase. Kleine Fasen verhindern scharfe Kanten und schonen Messer.

Saftrillenfräser leisten zweierlei: Sie fangen austretende Säfte auf und setzen gestalterische Akzente. Wenn Kanten beim Hobeln ausfransen, an der Längsseite mit der Tischkreissäge sauber abschneiden und danach fräsen.

  • Werkzeughinweis: Makita Dickenhobel liefert verlässliche Ergebnisse bei Dickenhobel Anleitung und Hobbywerkstätten.
  • Profi-Beispiel: Festool CS 70 als praktisches Gerät im Werkstattalltag für saubere Schnitte und unterstützende Arbeitsabläufe.
  • Tipp: Nach dem Kantenfräsen erneut leicht schleifen, damit Öle später gleichmäßig einziehen.

Diese Schritte sind Teil jeder praxisnahen Holzarbeiten Anleitung. Wer Hobeln Schleifen Schneidebrett und Kantenfräser Saftrille kombiniert, erhält ein funktionales und ästhetisches Schneidebrett.

Oberflächenbehandlung und Pflegehinweise für nachhaltige DIY-Projekte

Eine saubere Oberflächenbehandlung schützt das Holz und macht das Schneidebrett funktional für den Alltag. Wer ein Pflege Schneidebrett aus Massivholz selber machen möchte, findet hier praxisnahe Hinweise zur Auswahl und Anwendung von Ölen. Naturnahe Produkte passen gut zu nachhaltige DIY-Projekte und verlängern die Lebensdauer des Brettes.

Lebensmittelechte Öle: Leinöl-Firnis, Lackleinöl und Anwendung

Leinöl-Firnis gilt als bewährte Wahl. Marken wie OLI-NATURA bieten geprüfte Varianten für lebensmittelechte Oberflächen. Lackleinöl wird gern verwendet, weil es gut trocknet und geruchlich mild ist. Bei Lackleinöl ohne ausdrückliche Lebensmittelzulassung empfiehlt sich ein Blick auf den Herstellerhinweis von Werder/Farbmanufaktur.

Auftragen, Einziehen lassen und überschüssiges Öl entfernen

Arbeitsablauf in kurzen Schritten: Öl mit einem sauberen Lappen dünn auftragen, 30–60 Minuten einziehen lassen und dann überschüssiges Öl abwischen. Wiederholte Aufträge verbessern den Schutz. Zwischen den Schichten mehrere Tage Trocknung einplanen. Sonnenlicht fördert die Trocknung bei vielen Ölen.

  • Erster Auftrag: gut durchtränken, anschließend abwischen.
  • Zweite und dritte Schicht: nur noch dünn auftragen, bis die Saugfähigkeit nachlässt.
  • Restöl niemals stehenlassen, Reste mit Tuch aufnehmen.

Langzeitpflege: Wiederholtes Ölen, Trockenlagerung und Reinigung

Regelmäßiges Nachölen erhält die Oberfläche und verhindert Austrocknen. Für die Pflege Schneidebrett aus Massivholz selber machen heißt: je nach Nutzung alle paar Wochen oder Monate nachölen. Lagerung an trockenen, gut belüfteten Stellen ohne stehende Nässe reduziert Verzug.

Reinigung per Hand mit mildem Spülmittel ist sicherer als die Maschine. Kein Spülmaschinenbetrieb. Kleinere Flecken mit grobem Salz und Zitrone behandeln, danach trockenreiben und nachölen.

Nachhaltige DIY-Projekte profitieren davon, naturnahe Öle zu wählen und Upcycling-Holz zu verwenden. Lokale Werkstätten und Holzmanufakturen sind gute Quellen für Materialien und praxisnahe Tipps.

Fazit

Der Weg zum eigenen Schneidebrett aus Massivholz selber machen führt über klare Schritte: passende Harthölzer oder Restholz wählen, Leisten präzise zuschneiden und abrichten, zuerst verleimen, bei Stirnholz quer schneiden und erneut verleimen. Anschließend planhobeln, sukzessive schleifen und Kanten bearbeiten. Die abschließende Behandlung mit lebensmittelechten Ölen wie Leinöl-Firnis sorgt für Schutz und Haltbarkeit.

Ein DIY Schneidebrett bietet nicht nur eine individuelle Optik, sondern auch echte Langlebigkeit und die Chance, nachhaltige Materialien zu nutzen. Wer Upcycling-Holz oder Blockware einsetzt, reduziert Abfall und schafft ein charakterstarkes Küchenstück. Die hier beschriebene Holzarbeiten Anleitung lässt sich mit einfachen Praxistipps sicher umsetzen.

Praxistipps auf einen Blick: D3- oder D2-Leim verwenden, überschüssigen Leim direkt entfernen, beim Hobeln in kleinen Schritten arbeiten und Keile zur Stabilisierung einsetzen. Ölaufträge sorgfältig durchführen und das Brett regelmäßig nachölen. Wer tiefer einsteigen möchte, findet nützliche Workshops wie von Waldbart Holzmanufaktur und kann Produkte wie Schleifscheiben, Kantenfräser und Leinöl-Firnis gezielt einsetzen.

Mit sorgfältiger Planung und der beschriebenen Reihenfolge gelingen kreative Bastelideen und ein hochwertiges Ergebnis. Dieses Fazit Schneidebrett aus Massivholz selber machen zeigt: Mit der richtigen Holzarbeiten Anleitung sind formschöne, nachhaltige DIY-Projekte gut erreichbar.

Verfasst von Redaktion