Konstruktionen mit Brettschichtholz (BSH): Einsatzbereiche und Eigenschaften

Konstruktionen mit Brettschichtholz (BSH): Einsatzbereiche und Eigenschaften

Konstruktionen mit Brettschichtholz (BSH) gewinnen im deutschen Bauwesen stetig an Bedeutung. BSH Konstruktionen kombinieren hohe Tragfähigkeit mit Formstabilität und eignen sich sowohl für Dach- und Deckenkonstruktionen als auch für Träger im Hallenbau.

Brettschichtholz Einsatzgebiete reichen von sichtbaren Holzdecken und Fachwerkträgern bis zu großflächigen Industriehallen. Die Verwendung von BSH erlaubt geradlinige und gekrümmte Trägerprofile und fügt sich gut mit Beton, Stahl, Glas und Naturstein.

Für Planer und Bauherren bietet die Verwendung von BSH Vorteile wie reduzierte Rissbildung, konstante Bauphysik und die Möglichkeit, PEFC-zertifiziertes Nadelholz (Fichte, Tanne, Kiefer) einzusetzen. Detaillierte Normen und Bemessungsgrundlagen wie EN 14080 und Eurocode 5 werden in den folgenden Abschnitten vertieft.

Was ist Brettschichtholz (BSH) und Normen

Brettschichtholz ist ein technisches Bauprodukt aus geleimten Lamellen. Die Definition Brettschichtholz nach EN 14080 verlangt mindestens zwei, üblicherweise drei oder mehr Lamellen mit faserparalleler Verklebung. Typische Lamellendicken liegen zwischen 6 und 45 mm, in vielen Anwendungen bis 35 mm.

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Herstellungsschritte sind Trocknen, Hobeln, Festigkeitssortierung und das Verleimen unter Druck. Die eingesetzten Klebstoffe erfüllen Anforderungen für tragende Bauteile. Das ergibt eine hohe Formstabilität, reduzierte Rissbildung und geringere Verformungen gegenüber Vollholz. Eigenschaften von Brettschichtholz zeigen sich in gesteigerter Tragfähigkeit, oft deutlich über der von massivem Holz.

Normen Brettschichtholz regeln Produktanforderungen, Prüfungen und Kennzeichnungen. EN 14080 bildet die Grundlage für Aufbau und Festigkeitsklassen. Eurocode 5 und EN 1995 liefern die Bemessungsregeln für Tragwerke und Brandnachweise. Nationale Anhänge wie ÖNORM B 1995-1-1/2 konkretisieren länderspezifische Vorgaben.

Ergänzende Regeln betreffen Sortierung und Keilverzinkung. Beispielsweise sind EN 14081-1 und DIN/ÖNORM-Vorgaben zur Sortierklasse wichtig. EN ISO 10456 liefert bauphysikalische Kennwerte. Für praktische Planung ist die Nutzungsklasse nach EN 1995 relevant, da sie Dickenempfehlungen und Einsatzbereiche beeinflusst.

Beim Aufbau von BSH unterscheidet man homogenes BSH von kombiniertem Brettschichtholz. Homogenes BSH hat Lamellen gleicher Sortierklasse im Querschnitt. Kombiniertes Brettschichtholz kombiniert hochwertige Außenlamellen mit wirtschaftlicheren Innenlamellen.

  • Vorteil homogenes BSH: konstante Festigkeit für besondere statische Anforderungen.
  • Vorteil kombiniertes Brettschichtholz: bessere Wirtschaftlichkeit bei gleicher Anforderung an die Oberfläche.
  • Kennzeichnung erfolgt nach Festigkeitsklassen GL 20 bis GL 32 mit GL h und GL c Kennzeichnung.

Praxisempfehlung: Für Standardtragwerke bietet sich oft ein kombinierter Aufbau an. Bei Sonderlösungen mit hohen Lastanforderungen empfiehlt sich homogenes BSH. Die Wahl muss Normen Brettschichtholz, EN 14080 und Vorgaben aus Eurocode 5 sowie nationale ÖNORM B 1995-1-1/2 berücksichtigen.

Konstruktionen mit Brettschichtholz (BSH): Einsatzbereiche und Eigenschaften

Brettschichtholz bietet eine breite Palette von Einsatzmöglichkeiten. Die Verwendung von BSH reicht vom sichtbaren Dachstuhl bis zur industriellen Halle. Holzkonstruktionen mit BSH verbinden geringe Bauzeit mit hoher Formstabilität.

Typische Anwendungen

BSH findet sich in Dachkonstruktionen, als Träger und in Hallenbau. In mehrgeschossigen Wohn- und Bürobauten kommen Brettschichtholz-Elemente für Decken und Wände zum Einsatz.

Für Carports, landwirtschaftliche Gebäude und Fertighäuser ist die schnelle Montage ein klarer Vorteil. Lieferlängen von Herstellern ermöglichen Bauteile für große Spannweiten BSH und lange Träger.

Sicht- vs. Industriequalität

Für sichtbare Bereiche ist BSH Sichtqualität gefragt. Diese Variante bietet eine feine Oberfläche Brettschichtholz, gehobelte Flächen und wenige Verfärbungen.

Bei nicht sichtbaren Teilen bleibt BSH Industriequalität wirtschaftlich. Hier toleriert man stärkere Astbilder und raue Oberflächen ohne Kompromiss bei Tragfähigkeit.

Die BSH Optik beeinflusst die Wahl: Wohnräume und Kirchen bevorzugen Sichtqualität. Gewerbebauten und Hallen setzen auf Industriequalität wegen Kosten und Funktion.

Vorteile bei großen Spannweiten und kurvigen Trägern

Hohe Formstabilität und gezielte Lamellenverleimung ermöglichen große Spannweiten BSH. Dadurch werden weite Hallen und freitragende Dächer möglich.

Geplante Vorfertigung reduziert Montagezeit und Fehlerquellen. Gebogene Träger Brettschichtholz und kurvige Träger BSH lassen sich präzise herstellen.

Bogenträger, Fischbauch- oder Pultdachträger zeigen typische BSH Vorteile: geringe Eigenlast, hohe Tragfähigkeit und ästhetische Formen.

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Mechanische Eigenschaften von BSH

Brettschichtholz zeigt ein breites Spektrum mechanischer Eigenschaften, die für Planung und Bemessung entscheidend sind. Die Auswahl der Festigkeitsklassen BSH beeinflusst Tragfähigkeit, Steifigkeit und das Verhalten unter Langzeitlasten.

Die Übersicht der Festigkeitsklassen reicht von GL 20 bis GL 32. Hersteller und Normen differenzieren zwischen GL h und GL c. Typische, häufig eingesetzte Klassen sind GL 24, GL 28 und GL 32, jeweils verfügbar in homogener und kombinierter Ausführung.

Festigkeitskennwerte wie die Biegefestigkeit BSH und die Zugfestigkeit BSH sind Grundlage für statische Nachweise. Charakteristische Werte liegen je nach Klasse etwa zwischen 20 und 32 N/mm² für die Biegefestigkeit. Bei kombiniertem Aufbau sind Zug- und Druckfestigkeit oft leicht reduziert gegenüber homogener Ausführung.

Das Elastizitätsmodul Brettschichtholz bestimmt die Verformung unter Last. E-Werte steigen mit der Festigkeitsklasse und liegen grob zwischen 11.500 N/mm² und über 14.000 N/mm². Für Gebrauchstauglichkeitsnachweise sind E0,g,mean und E0,g,05 relevant.

Weitere relevante Größen sind Druckfestigkeit, Schub- und Rollschubmodul sowie Rohdichte. Diese Parameter beeinflussen Verbindungen, lokale Pressungen und dynamische Beanspruchungen.

Nach EN 1995 Anpassung Kennwerte ist eine Modifikation der charakteristischen Werte erforderlich. Die Anpassungen berücksichtigen Nutzungsklasse BSH und Lastdauer Brettschichtholz. Typische Nutzungsklassen NKL 1, 2 und 3 definieren Feuchtebedingungen und Einsatzfälle.

Für Langzeitbelastungen und feuchtebeeinflusste Anwendungen werden kmod und kdef angewendet. Diese Faktoren reduzieren die charakteristischen Festigkeits- und Steifigkeitswerte, um Einflüsse der Lastdauer und der Feuchte abzubilden.

  • Festigkeitsklassen BSH: GL 20–GL 32 in h und c Ausführung.
  • Biegefestigkeit BSH, Zugfestigkeit BSH, Druckfestigkeit: Grundlage für Nachweise.
  • Elastizitätsmodul Brettschichtholz: relevant für Durchbiegung und Gebrauchstauglichkeit.
  • EN 1995 Anpassung Kennwerte: Nutzungsklasse BSH, Lastdauer Brettschichtholz, kmod und kdef zu berücksichtigen.

Praktisch heißt das: Planer nutzen die modifizierten Kennwerte für Dimensionierung und Nachweise. Prüf- und Begleitdokumentation bleibt erforderlich, damit Behörden und Bauherren auf geprüfte Angaben zurückgreifen können.

Physikalische und bauklimatische Eigenschaften

Die physikalischen Eigenschaften von Brettschichtholz beeinflussen Wärme- und Feuchteschutz sowie das Innenraumklima. Typische Werte zur Rohdichte Brettschichtholz und zur Wärmeleitfähigkeit Holz sind wichtige Planungsgrößen. Werte für lambda Holz und die Wärmespeicherfähigkeit BSH fließen in die bauphysikalischen Nachweise ein.

Rohdichte Brettschichtholz liegt im üblichen Bereich der Festigkeitsklassentabellen. Die Dichte bei 20 °C/65 % r.F. beträgt oft 385–490 kg/m³. Diese Dichte beeinflusst die Wärmeleitfähigkeit Holz. Bei steigender Rohdichte erhöht sich lambda Holz leicht.

Die Wärmeleitfähigkeit Holz bewegt sich typischerweise zwischen 0,12 und 0,18 W/mK. Die spezifische Wärmekapazität ist um 1,6 kJ/kgK. Zusammen ergeben diese Werte die Wärmespeicherfähigkeit BSH, die zu stabileren Raumtemperaturen beiträgt.

Technische Holzfeuchte BSH bei Lieferung liegt meist bei 12 % ± 2 %. Dieses Maß ist relevant für das Feuchteverhalten und für die Vermeidung von Schwind- und Quellvorgängen. Ein kontrolliertes Feuchteverhalten reduziert Risiken in der Nutzungsklasse.

Das Austrocknungsverhalten BSH bestimmt, ob chemischer Holzschutz nötig ist. Bei definierter Holzfeuchte und geeigneter Nutzungsklasse lässt sich vorbeugender chemischer Schutz oft vermeiden. Richtige Details im Anschluss an die Montage sind wichtig für die Dauerhaftigkeit.

Maßhaltigkeit Brettschichtholz entsteht durch Trocknung, Sortierung und kalibrierte Hobelung. Maßhaltigkeit Brettschichtholz sorgt für geringe Längskrümmung und reduzierte Verdrehung. Herstellerangaben zur zulässigen Längskrümmung helfen bei der Planung.

Wohngesunde Eigenschaften Holz tragen positiv zum Innenraumklima Brettschichtholz bei. Holz reguliert Luftfeuchte und fördert thermische Behaglichkeit. Emissionsarme Klebstoffe und ausgewiesene Formaldehyd BSH-Werte der Emissionsklasse E1 unterstützen gesundheitliche Anforderungen.

Herstellerinformationen, Leistungserklärungen und CE-Kennzeichnungen geben Auskunft über Materialdaten. Planer sollten diese Angaben prüfen, um Wärme- und Feuchteschutz praxisgerecht umzusetzen und das gewünschte Innenraumklima Brettschichtholz zu gewährleisten.

Brandschutz und Dauerhaftigkeit

Brettschichtholz (BSH) vereint statische Leistungsfähigkeit mit spezifischen Anforderungen an Brandschutz und Dauerhaftigkeit. Planer und Hersteller berücksichtigen Brandverhalten BSH, Abbrandraten Brettschichtholz und Normen wie EN 1995-1-2 bereits in frühen Projektphasen. Die Abstimmung von Holzart, Rohdichte und Querschnitt beeinflusst das Ergebnis erheblich.

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Brandverhalten und Abbrandraten gemäß EN 1995-1-2

Die Bemessung im Brandfall folgt EN 1995-1-2. Für Brettschichtholz werden charakteristische Abbrandraten β0 ≈ 0,65 mm/min und βn ≈ 0,70 mm/min genannt. Werte variieren mit Holzart und Rohdichte. Bei ausreichender Rohdichte ≥ 380 kg/m³ und Dicke ≥ 40 mm sind Brandverhaltensklasse D-s2, d0 erreichbar.

Schutz gegen biologische Einflüsse und eingesetzte Klebstoffe

Dauerhaftigkeit BSH hängt von Holzart, technischer Trocknung und konstruktiven Details ab. Richtige Konstruktion reduziert Bedarf an vorbeugendem Holzschutz und minimiert Risiken durch Schutz gegen Holzschädlinge. Melamin-Harnstoffharz und 1K-PUR werden als Klebstoff BSH eingesetzt. Beispiele wie Jowat 686.20 zeigen, dass normgerechte Klebungen nach DIN EN 301/Do2 witterungsbeständig sein können.

Verhalten im Brandfall: Verkohlungsschicht und Tragfähigkeit

Bei Brandeinwirkung bildet die Verkohlung Brettschichtholz eine isolierende Schicht. Diese Oberfläche schützt das Innere und bestimmt Brandtragfähigkeit BSH über die Zeit. Statiker planen mit Verkohlungsraten und Querschnittsreserven. Brandschutzmaßnahmen Holzbau umfassen Schutzbeplankungen und ausreichende Querschnittsreserve für den Nachweis im Brandfall.

Praktische Brandschutzmaßnahmen Holzbau verlangen Nachweise für Behörden. Ein nachvollziehbares Brandschutzkonzept kombiniert Abbrandraten, Materialangaben und konstruktive Maßnahmen. So bleibt die Brandtragfähigkeit BSH planbar und die Dauerhaftigkeit BSH langfristig gesichert.

Fertigung, Formate und Verarbeitungsmöglichkeiten

Die Fertigung von Brettschichtholz richtet sich nach projektspezifischen Anforderungen an Geometrie und Belastung. Herstellprozesse wie Keilzinkung, Blockverklebung und CNC-Bearbeitung ermöglichen vielfältige Trägerformen für sichtbare und tragende Anwendungen.

Lamellenstärken BSH variieren typischerweise zwischen 6 und 45 mm. Für Nutzungsklassen mit höherer Beanspruchung sind Lamellenstärken BSH von 6–35 mm gebräuchlich. Die Wahl der Lamellendicke beeinflusst Festigkeit, Verformungsverhalten und Oberfläche.

Querschnitte Brettschichtholz werden in Standardbreiten von 80–280 mm angeboten. Hersteller liefern oft Breiten bis 1.280 mm für Sonderbauteile BSH. Höhen der Trägerformen reichen bis mehrere Meter, bei Sonderanfertigungen bis zu 4.000 mm.

Längen BSH folgen praktischen und technischen Grenzen. Standardlieferungen decken häufig Längen bis 12–18 m ab. Sonderlängen Brettschichtholz sind bei Blockverklebung und spezieller Logistik bis 40–50 m möglich. Händlerpraxis führt manchmal zu Kürzungen auf 6 m, Direktlieferung vom Hersteller ist gegen Aufpreis realisierbar.

Verklebung Brettschichtholz setzt bewährte Klebstoffe ein. Melamin-Harnstoffharz erfüllt Anforderungen nach DIN 68141/EN 301 für witterungsbeständige Verbindungen. 1K-PUR-Systeme kommen bei Bedarf an Feuchte- und Witterungsbeständigkeit zum Einsatz. Die Klebstoff BSH-Klasse bestimmt Dauerhaftigkeit im Außenbereich.

Keilverzinkung BSH erlaubt wirtschaftliche Längsverbindungen. Normen wie DIN 68140-1 / EN 385 regeln Verfahren und Prüfungen. Festigkeitsnachweise erfolgen durch Zugprüfungen und ETA-Bewertungen. Keilgezinkte Stöße sind Standard bei verlängernden Maßnahmen.

Verbindungssysteme Holzbau kombinieren metallische und holzbasierte Lösungen. Schrauben, Bolzen sowie Vollgewindeanker sind üblich für tragende Anschlüsse. Vorgefertigte Verbindungssysteme reduzieren Montagezeit und sichern reproduzierbare Anschlüsse.

Sonderbauteile BSH wie Bogenträger BSH, Fischbauchträger Brettschichtholz und Pultdachträger sind seriennah verfügbar. Bogenträger BSH erlauben elegante Dachformen. Fischbauchträger Brettschichtholz bieten ökonomische Querschnittsverteilung für große Spannweiten. Blockverklebung schafft breite Querschnitte für anspruchsvolle Trägerformen.

Fertigungstechnologien mit CNC-Abbund und präziser Hobeltechnik ermöglichen komplexe Anschlüsse und individuelle Ausklinkungen. Das erlaubt vorgefertigte Elemente, die Montagezeiten auf der Baustelle deutlich reduzieren und die Qualität erhöhen.

  • Empfohlen: Lamellenstärken BSH 6–45 mm, je nach Nutzungsklasse
  • Querschnitte Brettschichtholz: Breiten 80–280 mm, Sonderbreiten bis 1.280 mm
  • Längen BSH: Standard 12–18 m, Sonderlängen Brettschichtholz technisch bis 40–50 m
  • Verklebung Brettschichtholz: Melamin-Harnstoffharz, 1K-PUR; Klebstoff BSH-Klasse beachten
  • Keilverzinkung BSH: Normierte Verfahren für längere Bauteile
  • Verbindungssysteme Holzbau: Schrauben, Bolzen, vorgefertigte Systeme

Planung und Bemessung von BSH-Konstruktionen

Die Planung von Brettschichtholz verlangt klare Vorgaben aus Normen und geprüften Daten. Für eine sichere Bemessung BSH sind charakteristische Kennwerte und Prüfprotokolle die Basis. Planer kombinieren statische Nachweise mit praktischen Konstruktionsempfehlungen BSH, damit Bauteile sowohl wirtschaftlich als auch standfest bleiben.

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Die Bemessungsgrundlagen folgen dem Eurocode 5 BSH mit nationalen Anhängen. EN 1995 Bemessung gibt Regeln für Lastannahmen, Materialwerte und Gebrauchstauglichkeit vor. Nationale Festlegungen Brettschichtholz ergänzen die Vorgaben, etwa durch nationale Anhänge und ergänzende Tabellen.

H3: Bemessungsgrundlagen nach Eurocode 5 und nationale Festlegungen

Für die Nachweise sind Kennwerte BSH aus dataholz und Herstellerunterlagen entscheidend. EN 1995 Bemessung und Eurocode 5 BSH fordern die Anpassung von Festigkeitswerten mittels kmod und kdef. Nationale Festlegungen Brettschichtholz regeln, welche Tabellen und Prüfwerte BSH als maßgeblich gelten.

H3: Statik, Nachweise für Behörden und Kennwerte aus Prüfungen

Statik BSH umfasst Querschnittswerte, E-Modul und charakteristische Festigkeiten. Lastkombinationen für Schnee, Wind und Nutzlasten müssen in die Berechnung einfließen. Für Behörden sind vollständige Nachweise Behörden Brettschichtholz erforderlich: CE-Kennzeichnung, Leistungserklärung und Prüfzeugnisse.

  • Prüfwerte BSH aus Materialtests und Sortierprotokollen
  • Dokumentation von Verbindungs- und Klebstoffprüfungen
  • Gebrauchstauglichkeitsnachweise und Dauerhaftigkeitsbetrachtung

H3: Konstruktionsempfehlungen: kombiniert Aufbau, Anordnung hochfester Lamellen

Kombiniert Aufbau BSH bietet wirtschaftliche Vorteile. In vielen Fällen empfiehlt sich, hochfeste Lamellen außen anzuordnen, um Zug- und Druckzonen zu optimieren. Die Anordnung Lamellen Brettschichtholz beeinflusst Querkraft- und Biegebeanspruchung direkt.

Praktische Hinweise betreffen Detailausbildung, Anschlüsse und Querkraftübertragung. Querschnittsreserve für Brandschutz und Überdimensionierung an kritischen Stellen sichern die Tragfähigkeit.

Für Behördennachweise sind vollständige Kennwerte BSH und Prüfwerte BSH beizulegen. Wer die Normvorgaben aus Eurocode 5 BSH und nationale Festlegungen Brettschichtholz beachtet, schafft belastbare Grundlagen für Genehmigung und Ausführung.

Nachhaltigkeit, Ökologie und Wirtschaftlichkeit

Brettschichtholz bietet greifbare Vorteile für nachhaltiges Bauen in Deutschland. Als regionaler Rohstoff reduziert es Transportwege. Die Kombination aus technischem Nutzen und ökologischer Bilanz macht das Material für Planer und Bauträger interessant.

PEFC Brettschichtholz sichert die Herkunft aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Solche Zertifikate sind häufig Voraussetzung bei Ausschreibungen. Die Dokumentation erleichtert spätere Entscheidungen zum Rückbau und zur Verwertung.

Die CO2-Speicherung Holz wirkt über die gesamte Lebensdauer von Bauteilen. In vielen Ökobilanzen reduziert der Einsatz von Brettschichtholz die gesamte Klimawirkung eines Gebäudes. Lebenszyklus BSH betrachtet Herstellung, Nutzung und Rückbau zusammen.

Vorfertigung BSH ermöglicht präzise Werkstattarbeiten mit CNC und reduziert Fehler auf der Baustelle. Vorgefertigte Anschlüsse sparen Zeit und Material. Die Montagegeschwindigkeit Brettschichtholz verkürzt Bauzeiten spürbar.

Eine trockene, schnelle Bauweise minimiert Witterungsrisiken. Das senkt Logistikkosten und steigert die Effizienz auf der Baustelle. Ressourceneffizienz Holzbau ergibt sich aus optimiertem Lamellenaufbau und geringeren Transportmassen.

  • Recycling Brettschichtholz erlaubt mechanische und stoffliche Verwertung.
  • Klebstoffwahl beeinflusst die Rückbauwege und energetische Nutzung.
  • LCA Holzbau liefert vergleichbare Daten für Entscheidungen zu Materialwahl und Konstruktion.

Ein dokumentierter Materialpass und Angaben zu Klebstoffen verbessern die Recyclingchancen. Das steigert die Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus BSH. Ökologisches Bauen BSH profitiert so von klaren Nachweisen und planbarer Rückführung von Materialien.

Fazit

Brettschichtholz vereint hohe Tragfähigkeit, Formstabilität und vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Im Fazit BSH zeigt sich: ob sichtige Dachkonstruktion, großspannige Hallenträger oder filigrane Deckenlösungen — die BSH Eigenschaften liefern planungssichere Ergebnisse bei normkonformer Produktion nach EN 14080 und Bemessung nach Eurocode 5.

Für Planer lohnt sich die Abwägung zwischen homogenem und kombiniertem Lamellenaufbau. Ein kombinierter Aufbau reduziert Materialeinsatz und Kosten, während geprüfte Festigkeitsklassen (GL 20–GL 32) sowie kmod- und kdef-Anpassungen die statischen Nachweise stützen. Damit werden Holzkonstruktionen mit BSH wirtschaftlich und nachweisbar sicher.

Nachhaltigkeit und Baupraxis sprechen ebenfalls für Brettschichtholz. Regionale Rohstoffe, PEFC-Zertifizierung und die CO2-Speicherfunktion kombiniert mit hoher Vorfertigung und schneller Montage machen die Anwendung von Brettschichtholz zukunftsfähig. Für konkrete Projekte sollten jedoch immer produktspezifische Leistungsblätter, Prüfzeugnisse und Herstellerdatenblätter wie dataholz oder SECA-Informationen herangezogen werden, um die Detailplanung und behördliche Nachweise abzuschließen.

Verfasst von Redaktion